Konferenz Bildung Digitalisierung 2019

Digitale Bildung

Das Forum Bildung Digitalisierung lädt zu seiner jährlichen Konferenz ein. Diese findet vom 12. bis 13. September im Berliner Café Moskau (Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin) statt. Unter dem Motto: „Next Practice – Bildungsinnovationen für den digitalen Wandel“ diskutieren 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis über zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten, Schule und Unterricht zeitgemäß weiterzuentwickeln.

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Nutzen Jugendliche das Internet als Bildungsmaschine? – Eine zweite Replik auf Sascha Lobo

Sascha Lobo - Selfie

Sascha Lobo hat in seinem Podcast auf meinen letzten Blog-Beitrag geantwortet. Seine kritischen Anmerkungen haben mich dazu bewogen, einige meiner Ausführungen noch einmal zu reflektieren. Dazu gehört u.a. mein Blick auf „die Jugendlichen“ einerseits und „das Internet“ anderseits. Nach seinen Ausführungen räume ich ein: Ja, das Internet kann als „Bildungsmaschine“ genutzt werden. Ja, Jugendliche können die Informationen des Internets im Rahmen einer „selbstbestimmten Lernkultur“ kognitiv verarbeiten. Aber: Was für die einen Jugendlichen gilt, muss für die anderen Jugendlichen noch lange nicht gelten. Hier nun ein Plädoyer für mehr Differenzierung. 

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Die Kinder der Utopie – Neuer Kinofilm über die inklusive Schule

Die Kinder der Utopie - Filmplakat

Im Jahr 2005 wurde der Dokumentarfilm „Klassenleben“ veröffentlicht. Ohne jedes Klischee, mit hoher Sensibilität und immer auf Augenhöhe zeigte Regisseur Hubertus Siegert, was es für die Schülerinnen und Schüler der Berliner Fläming-Grundschule bedeutet, mit Behinderungen konfrontiert zu sein. 14 Jahre später präsentiert Siegert eine Fortsetzung: In „Die Kinder der Utopie“ treffen sich sechs inzwischen junge Erwachsene aus der damaligen Klasse 5d wieder. Was ist aus ihnen geworden? Was bedeutet ihnen der Besuch einer inklusiven Schule? „Die Kinder der Utopie“ feierte heute in München seine Weltpremiere. Am 15. Mai folgt ein bundesweiter Aktionstag in über 160 Kinos.

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Wie man Schulen digitalisiert und wie nicht – Medienbildung auf der re:publica 2019

tl;dr »Too long; didn’t read« - Motto der re.publica 2019

Vorgestern wurde die re:publica beendet. Die re:publica ist Europas größte Konferenz über die digitale Gesellschaft. Erstmals erhielt der Themenkomplex Medienbildung seinen eigenen Bereich: Auf der re:learn-Stage diskutierten Lehrkräfte und Medienpädagogen sowohl über ihre Ideen einer zeitgemäßen Bildung, als auch über realisierte Digital-Projekte an Schulen, Kitas und Universitäten. Darüber hinaus stellten sich Schulen vor, in denen bereits seit Jahren ein digitaler Unterricht stattfindet. Ingesamt gab es auf der re:learn-Stage 34 Talks. Zwei davon möchte ich hier vorstellen. In beiden geht es darum, wie man Schulen digitalisieren kann und wie nicht. 

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SchuleEins in Berlin-Pankow bietet Smartphone-Führerschein an – Warum ist Medienbildung eine Nachricht wert?

SchuleEins Berlin Pankow

Der Berliner Kurier berichtete am 14. April von der SchuleEins in Berlin-Pankow. Dort sollen nun alle Schülerinnen und Schüler einen „Smartphone-Führerschein“ machen. Ich frage mich: Warum ist das eine Nachricht wert? Digitale Bildung ist nichts Neues. Der Erwerb von Medienkompetenz ist seit Jahren ein Thema in Berlin – auch im Rahmenlehrplan.

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Nach dem heutigen Beschluss des EU-Rats: Welche Auswirkungen haben Upload-Filter auf die digitale Bildung?

Heute hat die Mehrheit der EU-Staaten mit 19 zu 6 Stimmen für die umstrittene EU-Urheberrechts-Reform gestimmt. Darunter auch die Bundesregierung, allerdings mit Vorbehalt. Wenn keine weitere Lösung gefunden wird, ist somit die letzte Hürde genommen, Upload-Filter europaweit einzuführen. Was bedeutet dies nun für die digitale Bildung, für OER-Plattformen oder e-Learning-Angebote?

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